GCMS – Eine Retrospektive

Im Zuge des Relaunches wollen wir uns auch die Gelegenheit nicht nehmen lassen, noch einmal über das Göttinger Content Management System (GCMS) zu berichten, das für mehr als 20 Jahre einen wichtigen Teil des Außenauftrittes der Universität ermöglicht hat. Daher werden wir in einer Beitragsreihe über die Geschichte und Besonderheiten des GCMS berichten. Wenn es hier von Ihrer Seite Themenwünsche gibt, freuen wir uns über Rückmeldungen.

Beginnen wir mit einer Übersicht über das System.

Das GCMS dient seit dem Jahr 2000 als Content-Management-System der Universität Göttingen und ist primär für den Betrieb von https://uni-goettingen.de verantwortlich. Es werden ca. 280.000 aktive Seiten (von insgesamt etwa 450.000), 135.000 Bilder und 150.000 Dokumente von 1200 verschiedenen Nutzerkonten verwaltet. Die Datenbank, nur bestehend aus Text, umfasst ca. 37 GB und Daten wie Bilder und Dokumente umfassen etwa 230 GB.

Das GCMS läuft auf drei Virtuellen Maschinen im Silver-Cluster der GWDG. Alle Anwendungen laufen in Docker Containern, welche wiederum verschiedene Volumen gemounted haben. Diese Volumen beinhalten alle User-Uploads (Bilder/Dokumente) und werden auf dem Dateisystem des Servers gespeichert. Die Quellcode- und Konfigurationsverwaltung erfolgt in Gitlab in fünf verschiedenen Repositories. Gitlab dient zusätzlich als Container Registry, in der die selbstgebauten Docker Container verwaltet werden.

Bemerkenswert ist, dass das System für mehr als 20 Jahre mit einer stetig wachsenden Zahl von Nutzern und Inhalten grundsätzlich stabil lief und Ausfälle immer nur von kurzer Dauer waren. Dafür wollen wir uns bei den Kolleg*innen am Lehrstuhl von Herrn Prof. Schumann bedanken, die über die Jahre das System gepflegt und weiterentwickelt haben.

Im nächsten Beitrag der Reihe schauen wir uns die Geschichte des GCMS genauer an.

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